«Die Waffe schiesst nicht von allein»

«Die Waffe schiesst nicht von allein»

Da Tages Anzeiger | Der Bundesrat soll sich gut überlegen, wie er das Waffengesetz verschärfen will, sagt Luca Filippini, der neue Präsident des Schweizer Schiesssportverbands. Die Schützen stehen bereit für einen Referendumskampf.

Mit Luca Filippini sprach Janine Hosp

Nur wer in einem Schützenverein ist, darf künftig eine halb automatische Waffen besitzen. Der Bundesrat will voraussichtlich so die EU-Vorgaben für Schengen-Staaten erfüllen. Etwas Besseres kann Ihnen nicht passieren.

Da bin ich anderer Meinung. Die EU reagiert mit der Verschärfung der Waffengesetze auf die Terroranschläge in Europa. Es ist schrecklich, was geschehen ist. Aber wenn jemand ein Attentat plant, wird er sich nicht legal eine Waffe besorgen, er findet andere Wege. Schärfere Gesetze bringen nichts. Man bestraft damit die anständigen Bürger und gaukelt eine Scheinsicherheit vor.

Aber Sie könnten durchaus noch ein paar Mitglieder brauchen?

Natürlich, wie andere Sportvereine auch. Wir wollen jedoch nur Mitglieder, die freiwillig zu uns kommen und nicht solche, die gezwungen werden.

Haben Sie Angst, dass auch Personen in Schützenvereine kommen könnten, denen es nicht um den Sport geht, sondern die tatsächlich ein Verbrechen planen?

Die Vereine schauen die potenziellen Mitglieder natürlich an. Wir wollen nur solche, die sich an die Gesetze halten. Für die Kaufbewilligung einer Waffe ist die Polizei zuständig. Es gibt aber ein anderes Problem: Unsere Schiessstände sind nur für Disziplinen mit Armeewaffen vorgesehen und auch nur für solche bewilligt. Es gibt aber noch viele andere Typen halb automatischer Gewehre. Ich frage mich: Welchem Verein können deren Besitzer beitreten?

Die Schützen sind eine politische Kraft. 1992 sind sie zu Tausenden vor dem Bundeshaus aufmarschiert und haben dazu beigetragen, dass das Stimmvolk den Kauf der F/A-18-Kampfjets bewilligte. Für den Bundesrat könnte es schwierig werden, etwas gegen den Willen der Schützen durchzusetzen.

Ich erinnere mich noch gut an diese Kundgebung auf dem Bundesplatz. Ich war damals 24 Jahre alt und bin mit anderen Schützen aus dem Tessin nach Bern gereist. Ja, wir haben eine gewisse Macht. Unser Verband zählt 130 000 Mitglieder und kooperiert mit anderen Interessengruppen, etwa mit den Jägern. Es lohnt sich, wenn der Bundesrat eine gute Lösung findet, damit wir nicht das Referendum ergreifen.

Im August startet der Bundesrat die Vernehmlassung zu den Änderungen im Waffenrecht. Welche Verschärfungen würden die Schützen nie akzeptieren?

Es ist noch nicht bekannt, was der Bundesrat plant. Es stehen aber drei Massnahmen zur Diskussion, die wir sicher nicht akzeptieren werden. Neben dem Vereinszwang sind es die Bedarfsklausel und die Bewilligung auf Zeit: Das heisst, man darf seine Waffe nur so lange behalten, wie man sie braucht, einem Verein angehört und regelmässig schiesst. Sonst wird sie eingezogen. Das stört mich sehr. Ich habe meine Waffe gekauft und dafür bezahlt. Sie ist mein Eigentum. Da kann der Staat nicht kommen und sie mir wegnehmen. Wenn der Bundesrat nur eine dieser Regelungen einführen wollte, bringen wir sie vors Volk.

Dann müssten sich die Schützen vorwerfen lassen, zu riskieren, dass sich die Schweiz aus dem Schengen- Abkommen verabschieden muss.

Wir sind nicht gegen Schengen. Es liegt an den Politikern, eine Lösung zu finden, die dem Volkswillen entspricht.

Waffenbesitzern könnte es im Grunde gleichgültig sein, wenn sie eine Waffe abgeben müssten, die sie nicht brauchen. Weshalb ist Ihnen eine Waffe im Schrank so wichtig?

Wir sprechen vom persönlichen Eigentum! Ein freiheitliches Waffenrecht ist Ausdruck davon, dass der Staat seine Bürger nicht bevormundet, sondern ihnen vertraut und sie als gleichberechtigt betrachtet. In einem Staat mit Milizsystem ist die Waffe das Symbol des mündigen Bürgers. Weshalb sollte ein Bürger, der sich nichts hat zuschulden kommen lassen, keine Waffe kaufen dürfen?

In der Schweiz ereignen sich in Familien überdurchschnittlich viele Mordfälle mit Waffen.

Eine Waffe schiesst nicht von alleine. Es kommt darauf an, wie man mit ihr umgeht. Andere Staaten haben die Waffen eingezogen, die Kriminalität ist aber nicht gesunken. Wenn jemand ausrastet, nimmt er, was er gerade zur Hand hat.

Angenommen, Sie haben Erfolg und der Bundesrat verzichtet auf einen Vereinszwang: Gibt es in hundert Jahren noch Schützenvereine?

Sicher! Natürlich ist es schwieriger geworden, Mitglieder zu gewinnen. Früher hatte es in jedem Dorf einen Musik-, einen Turn- und einen Schützenverein, und einem davon ist man beigetreten. Heute ist das Angebot riesig.

Wie wollen Sie neue Mitglieder gewinnen?

Wir wollen den Schiesssport mit neuen Disziplinen attraktiver machen. Zum Beispiel mit den ISSF Target Sprints, eine Kombination von Schiessen und Laufen, was vor allem bei Jüngeren gut ankommt. Gleichzeitig haben wir mit dem Auflageschiessen eine Disziplin geschaffen, die es Älteren ermöglicht, länger aktiv zu bleiben: Die können die Waffe beim Schiessen auflegen. Aber wir Schützen sind eher konservativ. Es braucht Zeit, bis neue Disziplinen akzeptiert werden.

Sie könnten mehr Frauen zu gewinnen versuchen – am Zürcher Knabenschiessen waren Sie in den letzten Jahren so erfolgreich, dass der Ruf laut wurde, die Knaben aus dem Namen zu entfernen.

Frauen sind tatsächlich sehr gute Schützinnen; sie haben fast die bessere innere Ruhe als Männer. Es kommen immer mehr Frauen zu uns, was wir sehr schätzen. Mittlerweile sind etwa 15 000 unserer 130 000 Mitglieder Frauen.

Was macht einen Schützen aus?

Der Schütze ist ein normaler Bürger mit einer grossen Leidenschaft. Unsere Vereine sind so gut durchmischt, dass sie dem Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung entsprechen – nur sind wir etwas konservativer, etwas näher an den Traditionen, etwas patriotischer.

Sie selbst schiessen seit 37 Jahren. Was gefällt Ihnen an diesem Sport?

Im Prinzip kämpft man immer gegen sich selber, selbst wenn man in einer Mannschaft schiesst. Beim Schiessen kann man nur besser werden, indem man sich selber kennen lernt, wenn man weiss, wie man in schwierigen Situationen reagiert und wenn man mit seinen Gefühlen umgehen kann. Ich bin mehrmals Tessiner Meister geworden. Heute fehlt mir die Zeit, um regelmässig zu üben.

Sie sind Generalsekretär von Lega-Staatsrat Norman Gobbi. Auch er ist Schütze.

Ja, wir teilen diese Leidenschaft. Wir arbeiteten im Vorstand des kantonalen Schützenverbands zusammen – er war für die Kommunikation zuständig, ich für die Ausbildung.

Und so wurden Sie sein Generalsekretär.

Das Tessin ist klein.

“Il santo è valso la candela: è una questione di valori”

“Il santo è valso la candela: è una questione di valori”

Dal Corriere del Ticino l Intervista ad un anno dell’introduzione del divieto di dissimulazione del volto. Di Massimo Solari. 

A un anno dall’entrata in vigore delle nuove leggi sulla dissimulazione del volto e sull’ordine pubblico qual è il suo bilancio?

Come responsabile della sicurezza in Ticino sono pienamente soddisfatto di questo primo anno trascorso dall’entrata in vigore delle nuove disposizioni legislative per quel che concerne l’ordine pubblico e la dissimulazione del volto. In quest’ultimo caso tengo a sottolineare e a ricordare che siamo stati il primo Cantone ad avere introdotto una legge ad hoc, che non ha suscitato crisi diplomatiche ma che è stata recepita positivamente anche dai turisti in visita. Un risultato raggiunto anche e in particolar modo grazie al lavoro di squadra con le Autorità federali e i partner attivi nel settore turistico e alberghiero. Ma il merito va anche ai Corpi di polizia – cantonale e comunali – che si sono impegnati con professionalità e determinazione a far rispettare le nuove disposizioni.

Guardando i numeri relativi alle infrazioni emergono i pochissimi procedimenti avviati nei confronti di donne velate. Il santo, e quindi la legge, è valso la candela?

Da quando i cittadini e le cittadine ticinesi hanno votato a favore dell’iniziativa popolare che chiedeva di introdurre il divieto di nascondere il viso, sapevamo che si trattava di una questione di valori e non di grandi cifre. È stato chiaro fin da subito che non era il numero di persone che giravano a volto coperto sul nostro territorio il problema. La Legge sulla dissimulazione del volto, infatti, è stata introdotta per una questione di principio: da un lato per tutelare maggiormente la nostra sicurezza e dall’altra per salvaguardare quei valori e quelle peculiarità legate alle nostre tradizioni e alla nostra cultura. Per rispondere alla sua domanda quindi sì, il santo è valso la candela soprattutto perché come Autorità politica abbiamo attuato la volontà del Popolo ticinese.

Insistiamo. Ma il fatto che si sia assistito a così poche infrazioni è perché la legge ha avuto un effetto deterrente e di sensibilizzazione o semplicemente perché affronta un non problema?

L’ho sempre ribadito: l’obiettivo della nuova legge non era quello di sanzionare. A questo proposito abbiamo lavorato molto sull’informazione preventiva e sulla sensibilizzazione grazie soprattutto alla collaborazione con il Dipartimento federale degli affari esteri in contatto costante con le rappresentanze diplomatiche dei Paesi dell’area musulmana. Un lavoro d’informazione avvenuto anche a livello locale grazie all’ottimo lavoro dei rappresentanti del settore turistico e alberghiero del nostro Cantone che hanno contatti diretti con i turisti provenienti da queste regioni. In fondo, le cifre diffuse dal settore turistico di recente mostrano che i turisti provenienti dai Paesi di fede musulmana sono in aumento. Ciò dimostra che i turisti sono disposti ad accettare le nostre regole e a mostrare il volto, rispettando le nostre tradizioni e i nostri valori.

Alla luce di questa esperienza annuale, e visto il dibattito in corso sul piano nazionale, consiglierebbe alla Confederazione di adottare un dispositivo legislativo sulla dissimulazione del volto come quello ticinese?

Quello ticinese si è dimostrato un modello vincente ed efficace. Nei miei numerosi incontri Oltre Gottardo mi capita spesso di spiegare ai colleghi responsabili della sicurezza negli altri Cantoni le peculiarità del nostro caso. In fondo non vogliamo discriminare nessuno ma vogliamo tutelare la sicurezza del nostro territorio ma soprattutto i nostri valori.

Sul fronte dell’ordine pubblico spiccano i dati legati all’accattonaggio. C’è un allarme in Ticino?

Assolutamente no. La legge sull’ordine pubblico doveva essere modificata poiché era una delle più vecchie del nostro ordinamento giuridico: era, infatti, stata adottata dal Governo cantonale nel 1941. In più di ottanta anni – e la storia ce lo ricorda – il nostro modo di vivere e la situazione politica non solo locale ma mondiale ha subito dei grandi cambiamenti: siamo passati dalla seconda guerra mondiale, alla caduta del muro di Berlino e al crollo delle Torri gemelle – per citare solo alcuni degli eventi che hanno segnato indelebilmente la nostra era. Era necessario quindi dotarsi di una legge dinamica e adatta al Ticino dei nostri giorni, per questo motivo siamo intervenuti colmando una serie di lacune. E il fenomeno dell’accattonaggio – che ha un effetto diretto sulla percezione della nostra sicurezza – doveva essere gestito e controllato in maniera più rigida e definita. Grazie alle nuove disposizioni contro gli accattoni sono diminuite le segnalazioni dei cittadini a dimostrazione della bontà e dell’efficacia della nuova legge.

Un aiuto sul territorio

Un aiuto sul territorio

Da rsi.ch | I 30 agenti in arrivo in Ticino in caso di aumento delle entrate illegali non sarebbero impiegati sul confine

Il servizio al Quotidiano: http://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Un-aiuto-sul-territorio-9288409.html

Sono 30 gli agenti provenienti dal resto della Svizzera su cui potrà contare la polizia ticinese tra metà luglio e metà settembre in caso di forte aumento delle entrate illegali. Il loro impiego non dipenderà da un superamento di soglie di allarme ma scatterà su richiesta delle autorità.Le misure presentate a Berna sono adeguate alle necessità dei cantoni, secondo il consigliere di Stato Norman Gobbi, mentre il comandante della polizia cantonale ticinese, Matteo Cocchi, sottolinea che le eventuali forze di supporto non sarebbero impiegate lungo la frontiera, di competenza delle guardie di confine.
Gli agenti andrebbero infatti a sostenere gli sforzi di controllo lungo gli assi di penetrazione, come strade, treni e stazioni, così come altre missioni già attive sul territorio cantonale.

33 Polizisten sollen Tessiner unterstützen

33 Polizisten sollen Tessiner unterstützen

Da Blick.ch | BERN – Die erwartete Migrationswelle beschäftigt auch die Polizei. Die Polizeikommandanten haben sich nun auf interkantonale Hilfe verständigt. Profitieren sollen vor allem das Tessin, aber auch Graubünden und das Wallis.

Im vergangenen Jahr waren das Tessin, aber auch die Kantone Wallis, Graubünden sowie die Ostschweiz oft mit der grossen Zahl von illegalen Einreisen überfordert. Betroffen waren auch die Polizeikorps. Denn das Grenzwachtkorps, das die illegalen Einreisen zu verhindern versucht, kann nicht jeden Flüchtling an der Grenze abfangen. Schaffen es diese weiter in das Schweizer Hinterland, ist die Polizei zuständig.

Weil in den nächsten Wochen vor allem im Tessin wieder mit einem Anstieg der irregulären Grenzübertritte gerechnet werden muss, sollen 50 Polizisten aus anderen Kantonen die grenznahen Kollegen bei Bedarf entlasten, wie BLICK schon vor einigen Wochen berichtet hatte.

Operation läuft ab 17. Juli

Am Donnerstag nun gab die Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten (KKPKS) weitere Details der Operation «Migranti17» bekannt. So ist nun klar, wo die zusätzlichen Kollegen eingesetzt werden: beispielsweise bei Personenkontrollen an wichtigen Verkehrsachsen, Bahnhöfen oder Autobahnen.

Auf die Reserve zurückgreifen können die Tessiner, Bündner und Walliser ab dem 17. Juli und bis zum 15. Oktober. Zwei Drittel, also etwa 33 Polizisten, sind für das Tessin vorgesehen. Zusätzlich steht eine Reserve von 20 Polizisten bereit, sollte sich die Situation in St. Gallen zur Grenze nach Österreich verschärfen.

Das ist eine Premiere: Zwar sind interkantonale Polizeieinsätze (Ikapol) nichts Neues – beispielsweise werden die Bündner jedes Jahr am WEF von Kollegen aus anderen Kantonen unterstützt. Doch 13 Wochen dauerte ein interkantonaler Einsatz noch nie.

Hilfesuchender Kanton muss Anfrage begründen

Geschickt werden die Polizisten aber nur auf Antrag und bei ausgewiesenem Bedarf, wie Stefan Blättler, Präsident der kantonalen Polizeikommandanten, sagte. Das heisst, dass sich die Migrationslage im anfragenden Kanton deutlich verschärfen müsse. Einen konkreten Schwellenwert haben die Kantone aber nicht festgelegt. «Der Bedarf ergibt sich aus einer konkreten Situationsanalyse», so Blätter, der darauf hinwies, dass diese nicht nur von der Migration, sondern auch von der Terrorbedrohung und sommerlichen Grossereignissen beeinflusst werde.

So kann wohl damit gerechnet werden, dass die Tessiner Kollegen Anfang August um Hilfe bitten werden, wenn in Locarno das 70. Filmfestival stattfindet, das die Polizei ebenfalls fordern wird.

Schnelles Aufgreifen ist billiger

Für den Tessiner Regierungsrat Norman Gobbi – als Sicherheitsdirektor zuständig für Polizei- und Migration in der Südschweiz – ist klar: «Die Kantone übernehmen hier Verantwortung für die innere Sicherheit. Der Bund muss das nun auch.» Gobbi fordert seit langem, dass das Grenzwachtkorps personell aufgestockt oder phasenweise durch die Armee unterstützt wird. Ein Anliegen, dass bei Bundesrat und dem sparsamen Parlament bislang nicht aufgenommen wurde.

Apropos Kosten: Das Geld, das der interkantonale Polizeieinsatz kostet, wird nicht den um Hilfe bittenden Kantonen aufgebürdet. Gobbi machte klar, dass die Operation «Migranti17» ja auch der gesamten Schweiz zugute komme. «Können wir die Migranten grenznah aufgreifen, ist die Rückschaffung nach Italien deutlich einfacher», sagt er. «Sind sie erst mal nördlich des Gotthard, dürfen wir das vereinfachte Verfahren nicht mehr anwenden. Dann kommt es zu einer teuren Administrativhaft.»

Articolo di Sermîn Faki: https://www.blick.ch/news/politik/wenn-die-fluechtlinge-kommen-33-polizisten-sollen-tessiner-unterstuetzen-id6916270.html

Festa della Lotta Svizzera di Gudo: Norman Gobbi perde la rivincita contro Andrea Stuppia.

Festa della Lotta Svizzera di Gudo: Norman Gobbi perde la rivincita contro Andrea Stuppia.

Da LiberaTV | Il Consigliere di Stato leghista, un anno dopo, ha concesso al macellaio bellinzonese una nuovo match: “Stavolta ha vinto lui meritatamente”

GUDO – Norman Gobbi perde la rivincita contro Andrea Stuppia. Il Consigliere di Stato leghista, un anno dopo, ha concesso al macellaio bellinzonese una nuovo match alla seconda edizione della Festa della lotta svizzera tenutasi ieri a Gudo.

“Questa volta ha vinto meritatamente l’amico Andrea! Bella manifestazione e complimenti agli organizzatori”, ha commentato Gobbi postando il video della sfida.

All’evento hanno partecipato 99 lottatori che si sono affrontati davanti a una foltissima cornice di pubblico: circa 1’200 gli spettatori.

Da: http://www.liberatv.ch/it/article/35209/festa-della-lotta-svizzera-di-gudo-norman-gobbi-perde-la-rivincita-contro-andrea-stuppia-guarda-il-video

Muss der Gotthard-Raser jetzt zu Hause in den Knast?

Muss der Gotthard-Raser jetzt zu Hause in den Knast?

Da Blick.ch | Im Februar wurde Christian R. (42) im Tessin zu 30 Monaten Haft verurteilt, davon zwölf unbedingt. Lange wiegte sich der Stuttgarter in seiner Heimat in Sicherheit. Doch nun wirds brenzlig für den Hobby-Rennfahrer.

Eines muss man Norman Gobbi (40) lassen: Er fackelt nicht lange. Der Tessiner Staatsrat will den Gotthard-Raser hinter Gittern sehen. Und er zieht das durch. Mit Hochdruck wurde das Bundesamt für Justiz in Bern angewiesen, den deutschen Strassenrowdie auch in seiner Heimat jagen zu lassen.

Am 16. Juni ging das Ersuchen um Vollstreckung der Freiheitsstrafe an das Justizministerium von Baden-Württemberg und flatterte am Dienstag gegen 15 Uhr der Rechtshilfe-Abteilung in Strafsachen auf den Tisch. Nun müssen die Deutschen handeln!

Der Stuttgarter Christian R. (42) bretterte im Juli 2014 in seinem hochgetunten BMW Z4 (482 PS) mit über 200 km/h über Schweizer Autobahnen und durch den Gotthardtunnel. Im Tessin hielt ihn die Polizei an und konfiszierte seinen Sportwagen. Dem deutschen Raser werden Gefährdung des Lebens und Strassenverkehrsdelikte in fünf Kantonen vorgeworfen. Ende Februar verurteilte ein Tessiner Gericht Christian R. zu 30 Monaten Haft. Zwölf davon müsste der Gotthard-Raser absitzen.

Das deutsche Justizministerium prüft jetzt den Fall
Bisher wiegte sich Christian R. in seiner Heimat in Sicherheit. Er ignorierte den Verhandlungstermin und drehte den Schweizern eine lange Nase. «Das Urteil interessiert mich nicht», sagte er zu BLICK. Jetzt wirds brenzlig, machen auch die Deutschen ernst? Muss er zu Hause in den Knast? «Das Justizministerium prüft den Fall», sagt Robin Schray (35), Pressesprecher des Ministeriums der Justiz Baden-Württemberg. Ein Rechtshilfeersuchen seitens der Schweiz, bei dem es um ein Verkehrsverstoss gehe, habe es seines Wissens noch nicht gegeben!

Gotthard-Raser wird nochmals gehört
So lange braucht Norman Gobbi Geduld. «Das Justizministerium reicht den Fall an die zuständige Staatsanwaltschaft weiter» sagt Schray, «diese leitet ein Verfahren ein und entscheidet über einen Antrag an eine Strafkammer des Landgerichts. Der Beschuldigte wird gehört, und es wird geprüft, ob er die Strafe absitzen muss.»
Würde das ausländische Urteil rechtskräftig, müsse das Landesjustizministerium eine Vollstreckungsübernahme bewilligen, so der Sprecher. Erst dann muss der Gotthard-Raser in eines der 17 Gefängnisse von Baden-Württemberg. «Die ganze Prozedur kann allerdings Monate dauern», sagt Schray.

Zeit genug für Christian R. das Weite zu suchen. Nicht in die Schweiz sicherlich. Dort hat der Tessiner Justizdirektor Norman Gobbi bereits ein Einreise- und Fahrverbot für den Gotthard-Raser erwirkt. Sollte er dennoch hier erwischt werden, würde er schnurstracks in den Knast wandern.

(Articolo di Myrte Müller: https://www.blick.ch/news/ausland/schweiz-hat-deutschland-gesuch-um-straf-vollstreckung-geschickt-muss-der-gotthard-raser-jetzt-zu-hause-in-den-knast-id6870186.html)

‘Più vicini al Nord delle Alpi’

‘Più vicini al Nord delle Alpi’

Da laRegione | Da venerdì sera a domenica seconda edizione della festa che celebra gli sport tradizionali svizzeri – A Gudo sono attesi circa 130 lottatori non coronati e tante proposte per tutti i gusti. Lo scorso anno la manifestazione era tornata in Ticino dopo 45 anni

Non solo AlpTransit: anche la Festa della lotta svizzera permette di avvicinare il Ticino al resto della Confederazione. È questo il messaggio che il consigliere di Stato Norman Gobbi – padrino della manifestazione che andrà in scena nel fine settimana – lancia sul programma della festa, annunciando che “magari” indosserà nuovamente i pantaloni di iuta per prendere parte alla competizione, come fatto l’anno scorso in occasione della prima edizione. Entusiasta della seconda edizione anche il presidente dell’Associazione ticinese lotta svizzera Eduard Ritter – curatore della parte sportiva dell’evento organizzato dal Grüpp Garii – che sottolinea: «Questa manifestazione è la conferma che anche al Sud delle Alpi dopo tanti anni di quiete qualcosa si sta muovendo e che le tradizioni della lotta svizzera possono trovare spazio anche in Ticino». La cornice è fornita per la seconda volta dal campo sportivo di Gudo, sul Piano di Magadino, dove verrà allestito un vero e proprio villaggio in cui s’inseriranno le varie attività in programma. La manifestazione che ruota attorno alla lotta svizzera prevede infatti anche numerose altre proposte. La prima novità della seconda edizione consiste nell’apertura della due giorni con una festa serale già venerdì 23 giugno. Dopo il taglio del nastro e i discorsi ufficiali alle 18, dalle 18.30 alle 20.30 sarà possibile partecipare a una degustazione di vini del territorio di Gudo e assaggiare formaggi e salumi della regione. Dalle 19 concerti popolari dei Corni delle Alpi e i canti della Corale Verzaschese e dalle 21 musica live fino a mezzanotte. L’entrata è libera.

Sassi da lanciare: 9 o 25 kg
La Schwingfest entra nel vivo sabato 24 giugno con la giornata di riscaldamento che prevede un’altra novità, presente in molte feste di questo genere in Svizzera tedesca: la gara libera di lancio del sasso (conosciuta oltre Gottardo come Steinstossen). Ci si potrà cimentare in questa disciplina tradizionale tra le 11 e le 14 iscrivendosi sul posto a partire dalle 10. La gara, organizzata in collaborazione con il Gisa Club di Ascona, prevede due categorie: donne con sasso da 9,210 kg e uomini da 25,050 kg. I migliori uomini e le migliori donne effettueranno le finali davanti al folto pubblico delle tribune di domenica. Come l’anno scorso seguirà nel pomeriggio dalle 15 una dimostrazione di sculture intagliate nel legno con la motosega con una decina di esperti che daranno prova delle loro abilità. Per chi volesse portarsi a casa una scultura può partecipare all’asta prevista domenica in serata. Durante tutta la giornata, dalle 10 alle 17, vi sarà anche la possibilità di partecipare a voli panoramici sul Piano di Magadino, grazie al servizio offerto dalla ditta Heli-Tv di Lodrino. Per concludere, tra le 20 e le 24 sono previsti concerti live con gli Steelriders e gli Acoustic Rock Times.

Sulla segatura si sfideranno lottatori non coronati
Domenica 25 giugno dalle 9 prenderà il via la gara ufficiale di lotta iscritta all’albo della Federazione svizzera (www.esv.ch). Sul posto è prevista la presenza di circa 130 lottatori attivi non coronati provenienti da cantoni della Svizzera centrale, che si sfideranno su quattro arene con il tipico fondo di segatura. Durante le gare di lotta è in programma la suggestiva esibizione dei suonatori dell’Associazione Corno delle Alpi della Svizzera italiana (Acasi). Molteplici gli eventi collaterali pensati per soddisfare tutti i gusti: esposizione di trattori d’epoca, mercatino di prodotti tipici, griglia e punti ristoro con specialità culinarie, intrattenimento con musica popolare ecc. Per i più piccoli è prevista un’apposita zona divertimento con gonfiabili e cavalcate a cavallo. Per potersi garantire un posto a sedere sulla tribuna (posti limitati) è attiva la prevendita su https://www.tipo.ch/festalottasvizzera2 o nei punti vendita Antonietta Acconciature a Gudo e Lime Sagl a Bellinzona. Programma e ulteriori info su www.festalottasvizzera.ch.

Un Ticino senza Blenio e Leventina?

Un Ticino senza Blenio e Leventina?

Dal Corriere del Ticino | L’Ufficio federale dello sviluppo territoriale ha diviso la Svizzera in dodici aree d’intervento sovraregionali Rivisti i confini fra i cantoni – Bellinzona «acquisisce» la Moesa – Gobbi: «L’idea lascia il tempo che trova»

La cosa che salta subito all’occhio è la completa ridefinizione dei confini interni. Ai 26 Cantoni si sovrappongono 12 aree di intervento funzionali: quattro attorno ai principali centri urbani, cinque basate su una rete di città medio-piccole e tre nello spazio alpino. L’attuale Ticino diventerebbe Città Ticino, acquisirebbe la regione grigionese della Moesa ma perderebbe i distretti di Blenio e Leventina, inglobati in un’area definita Gottardo, comprendente il Canton Uri, parte dei Grigioni occidentali e la valle di Goms, in Vallese. I confini della regione Gottardo, delimitati dagli accessi ai valichi alpini e dalla morfologia del massiccio montagnoso, si estenderebbero fino ai territori di Nidvaldo, Obvaldo e Berna.

Il tutto rientra nel quadro del «Progetto territoriale Svizzera», avviato da alcuni anni dall’Ufficio federale dello sviluppo territoriale (ARE), Cantoni, Comuni e Città. Questi spazi sono stati ridisegnati in base alle loro affinità in termini di mobilità, di relazioni economiche e sociali e di mercati del lavoro. Alla base non ci sono propositi di riorganizzazione politica, ma la volontà di affrontare le sfide territoriali in una nuova dimensione, da considerare poi nelle rispettive pianificazioni cantonali. Il tutto ha ancora contorni molto teorici: lo scopo ufficiale è di elaborare una strategia comune a favore di uno sviluppo territoriale sostenibile, tramite una riflessione e un’azione in termini di aree di intervento. A spingere in questa direzione c’è tuttavia un problema concreto: le attività e le interazioni umane travalicano i ristretti confini politici cantonali e comunali, risalenti al Medioevo. Per motivi legati al luogo di domicilio, al posto di lavoro, alla formazione, agli spostamenti e al tempo libero, molti svizzeri oltrepassano ogni giorno i confini comunali e cantonali. Di qui l’esigenza di pianificare in termini sovraregionali.

Ma sullo sfondo resta l’interrogativo se la struttura politica svizzera, frammentata e decentralizzata (26 Cantoni, 148 circondari, 2.255 Comuni) in uno spazio di per sé già molto limitato, è ancora in grado di rispondere efficacemente ai problemi. E se non sia opportuno, per questo, cambiare dimensione. Come ha rilevato mercoledì la NZZ, per affrontare le questioni di natura sovraregionale è stata creata una fitta (e costosa) rete di organizzazioni che comprende 15 conferenze dei direttori cantonali, 6 conferenze regionali dei Governi, 750 concordati e, per quanto riguarda i Comuni, 23 mila consorzi. Un parziale rimodellamento istituzionale è già in corso. Dal 2000 sono stati eliminati 641 Comuni e 36 circondari.

Un domani questa tendenza potrebbe davvero travalicare i confini cantonali?

Il concetto di dodici aree d’intervento è praticabile, anche a soli fini pianificatori? Norman Gobbi, consigliere di Stato leventinese, è lapidario. «Un’idea stramba e per giunta nemmeno la prima. Non dimentichiamo che quando l’ARE aveva avviato il discorso di Progetto territoriale prevedeva “zone di spopolamento”, riferite alle regioni di montagna. Un concetto che aveva provocato una giustificata levata di scudi». Ma non c’è solo l’ARE dietro all’idea delle 12 regioni. «Ci sono state discussioni, ma non condivisione. Abbiamo già un progetto Gottardo (avviato da Ticino, Uri, Vallese e Grigioni. n.d.r.). Questo progetto incontra grosse difficoltà solo a funzionare come tale. Dal punto di vista di area funzionale sarà ancora più difficile se si pensa alla zona Gottardo come proposta dall’ARE». Un Ticino senza Leventina e Blenio? «Sono riflessioni che lasciano il tempo che trovano. Noi siamo sempre stati molto critici sulle nuove concezioni territoriali. Tant’è che rispetto all’idea iniziale messa in consultazione da parte dell’ARE è uscito un concetto molto diverso. Le loro visioni scientifico-intellettuali sono ben distanti dalla realtà territoriale e istituzionale». Ma sullo sfondo non c’è un’analogia con quello che si sta facendo, anche in Ticino, attraverso le fusioni comunali, creando organi più forti e coerenti? «Le aggregazioni devono avere uno scopo funzionale e portare a un miglioramento. Non mi sembra che questa proposta, salvo una riflessione sul Moesano, possa avere un senso, né nel caso del Gottardo né in quello, tanto per fare un esempio, dell’unione fra Vallese germanofono e Oberland bernese. Le collaborazioni fra Cantoni restano uno strumento migliore rispetto a queste ipotesi».

le zone

Spazio metropolitano Zurigo Zurigo, Sciaffusa e Zugo, parti di Turgovia, San Gallo, Argovia, Lucerna e Svitto. 2,14 milioni di abitanti.

Spazio metropolitano Basilea Basilea Campagna e Città, una parte del Giura, di Argovia e di Soletta. 566 mila abitanti.

Spazio metropolitano lemanico

Ginevra e Vaud, con porzioni di Vallese e Friburgo. 1,22 milioni di abitanti.

Regione della capitale

Canton Berna, con parti di Vaud, Friburgo e Soletta. 1 milione di abitanti.

Lucerna Ci sono Lucerna, Obvaldo, Nidvaldo e parti di Svitto e Argovia. Gli abitanti sono 466 mila.

Città Ticino Sottoceneri, Bellinzonese, Locarnese, Vallemaggia e Riviera. 320 mila abitanti.

Arco giurassiano Giura, Neuchâtel, Giura bernese e vodese. 394 mila abitanti.

Aareland Parti di Argovia e Soletta. 333 mila abitanti.

Nord-Est Appenzello Interno ed Esterno, parti di San Gallo e Turgovia. 588 mila abitanti.

Gottardo Uri, Leventina, Blenio, parti dei Grigioni e Valle di Goms. 126 mila abitanti.

Alpi occidentali Vallese, Alpi vodesi e Oberland bernese. 442 mila abitanti.

Alpi orientali Grigioni e valli limitrofe (in direzione Ticino e San Gallo). 250 mila abitanti.

(Articolo di Giovanni Galli)

Libertà sì, estremismo no!

Libertà sì, estremismo no!

Dal Mattino della domenica | Il ministro Norman Gobbi si interroga sulla diffusione del Corano nelle piazze ticinesi

La Svizzera è un Paese libero. Ma la Svizzera è anche un Paese sicuro. Sicurezza e libertà: due valori che sono strettamente connessi, che a volte sono messi in contrapposizione, ma che sono entrambi essenziali per il benessere di ogni cittadino. Un equilibrio sul quale mi sono interrogato in questo mio contributo, prendendo spunto dalla discussione in atto sulla distribuzione del Corano nel nostro territorio.

In questi giorni alcuni conoscenti mi hanno chiesto cosa ne pensavo della diffusione del Corano nelle nostre piazze, dopo che questo argomento è stato tematizzato nella risposta a un’interrogazione del Gran Consiglio, nella quale come Consiglio di Stato abbiamo affermato che non è necessario proibirne la distribuzione.

In Ticino, Città e Comuni possono decidere di non concedere l’autorizzazione all’allestimento di bancarelle e alla distribuzione del Corano allo scopo di proteggere la sicurezza pubblica. La legge lascia questo compito al livello più vicino alla popolazione del nostro sistema federalista, che ha una sensibilità particolare riguardo il proprio territorio. A livello federale invece, tra le misure per la salvaguardia della sicurezza interna, viene definita la possibilità di vietare qualsiasi attività che promuova il terrorismo e l’estremismo violento. Soprattutto negli ultimi anni, la legge si è adeguata definendo in maniera mirata il divieto di promuovere determinati gruppi che si sono resi noti a livello internazionale con quegli atti di violenza inaudita che purtroppo noi tutti conosciamo. La legge federale vieta già i gruppi estremisti e associazioni a loro riferite, come l’associazione “Lies!”. Quindi, in caso di reale minaccia sul nostro territorio, gli strumenti ci sono e possono essere utilizzati per proibire la distribuzione del Corano da parte di persone estremiste.

Nel nostro Cantone la situazione, che è costantemente monitorata dall’intelligence della Polizia cantonale, al momento non sembra destare timori a riguardo. Nelle nostre piazze fortunatamente non circola materiale propagandistico che possa mettere in pericolo la sicurezza dei ticinesi. Se fosse il caso, i nostri agenti agirebbero senza timori per risolvere il problema, allontanando chi rappresenta una minaccia per la popolazione, come del resto sono abituati ad agire nel loro lavoro quotidiano a favore della nostra sicurezza.

Questo è, in maniera riassunta, quanto contenuto nella risposta che come Governo abbiamo dato al parlamento ticinese. Proprio questa risposta ha fatto scaturire le domande dei miei conoscenti, che volevano la mia risposta personale alla questione. Per farlo, ho voluto affrontare la questione da un lato meno “operativo” o “legislativo”, riallacciandomi al delicato equilibrio tra libertà e sicurezza.

La mia risposta è stata semplice e chiara: condivido la posizione che come Governo abbiamo deciso, poiché credo che un libro vada letto per essere capito. Quello che va invece proibito è l’estremismo in ogni sua forma, che – è vero – in alcuni casi può venire da un’interpretazione distorta di un libro. Questo non va tollerato.

Ma aggiungo: non deve essere tollerato in nessuna circostanza e in nessun ambito, poiché distrugge in un solo attimo sia la libertà, sia la sicurezza sulla quale si costruisce il nostro Paese.

Proprio negli scorsi giorni stavo leggendo il rapporto sulla sicurezza della Svizzera, pubblicato dal Servizio delle attività informative della Confederazione (SIC). In primo piano c’erano chiaramente il terrorismo jihadista e i cyberattacchi, che sono il centro della politica della sicurezza ormai in tutti paesi dell’Europa. Scorrendo il resto del rapporto, leggevo di come i flussi migratori possano incidere sulla questione della sicurezza legata al terrorismo, siccome gli attentatori possono sfruttare questa situazione per giungere in Europa. Continuando a leggere, mi è saltato però all’occhio questo paragrafo: “Se in Svizzera, a differenza di altri Paesi in Europa, gli ambienti di estrema destra non hanno sinora fatto ricorso alla violenza contro i richiedenti l’asilo o contro infrastrutture e fornitori che operano nell’ambito dell’asilo, le cerchie di estrema sinistra hanno incluso la migrazione tra i loro temi fondamentali, agendo anche in modo violento.” Per il SIC quindi il problema è sì della possibilità di atti terroristici, ma nella pratica, fino ad ora, ciò che ha creato maggior disagio sono state le azioni collaterali di questi gruppi legati agli ambienti estremisti! Un estremismo che viene da sinistra e che si manifesta in maniera violenta, e al quale l’anno scorso, nel periodo più caldo dell’estate, abbiamo dovuto far fronte anche nel nostro Cantone. Un estremismo che rovina infrastrutture, imbratta edifici privati o pubblici, offende agenti che ogni giorno si adoperano a favore della collettività. Un estremismo… che preoccupa la Confederazione quasi più della minaccia terroristica in sé, poiché è una questione con la quale siamo confrontati già oggi nella pratica!

Mi dovranno scusare coloro che mi hanno fatto la domanda specifica sulla distribuzione del Corano: ma ho voluto cogliere lo spunto per poter discutere con voi di ciò che veramente è il fulcro della questione. Una problematica reale che intacca il benessere dei cittadini, che confonde la libertà di espressione con l’arroganza di imporsi, distruggendo tutto ciò che direttamente e indirettamente entra nel radar del proprio odio. Senza accorgersi che, in fin dei conti, queste azioni si ripercuotono sulla libertà e la sicurezza della collettività per la quale questi gruppi affermano di lottare. Come ministro della sicurezza del nostro Cantone sono quindi sicuro che sia l’estremismo di ogni genere a dover essere il centro del nostro lavoro, indipendentemente da come si manifesti: tramite propaganda nelle piazze o tramite atti violenti nelle manifestazioni.

La Svizzera è un Paese libero. Ma è anche un Paese sicuro. Ed è per questo che lo Stato deve lottare: per la libertà e la sicurezza che sono alla base del benessere di ognuno di noi!

Norman Gobbi,

Consigliere di Stato e Direttore del Dipartimento delle istituzioni

Terrorismo: mai smettere di rialzarsi e lottare!

Terrorismo: mai smettere di rialzarsi e lottare!

Dal Mattino della domenica | Il ministro della sicurezza si esprime dopo gli attacchi terroristici che hanno scosso l’Inghilterra

Sono passati pochi giorni dall’attentato che ha colpito Manchester e toccato –un’altra volta- il resto dell’Europa. Complice forse la giornata di festa di giovedì, mi sono fermato a riflettere. Su come questa minaccia vigliacca ci tocca sempre più da vicino. Su come purtroppo si ha la sensazione che questi attacchi stiano ahimè rientrando nella normalità. “Un altro attacco” ho sentito dire negli scorsi giorni. Un commento isolato. Rimasto nel vuoto. Ma questo genere di minacce non possono e non devono essere archiviate come qualcosa di normale.

Purtroppo i terroristi non guardano in faccia a nessuno e anzi, si distinguono proprio per colpire e uccidere innocenti. A Manchester stavolta le vittime sono 22, fra cui molti giovani e giovanissimi la cui sola colpa era quella di assistere al concerto della cantante preferita, nella normalità di un lunedì sera qualsiasi. Una vigliaccheria d’animo che faccio fatica a descrivere. Un atto ignobile compiuto – a quanto sembra – da un giovane di origine libiche ma nato e cresciuto in Inghilterra all’inizio degli Anni Novanta. Un dettaglio non da poco. Che mi porta inevitabilmente a riflettere. Ancora una volta quindi bisogna evitare – anche in Ticino! – che gli stranieri di fede musulmana che giungono o nascono sul nostro territorio si radicalizzino. E per farlo bisogna evitare che si creino delle zone “ghetto” come sta avvenendo in altri Stati europei. Evidentemente il nostro territorio, senza grandi metropoli, mal si presta a questo genere di situazioni ma come sappiamo, il rischio zero non esiste. Allora cosa possiamo fare? Dobbiamo promuovere i nostri valori e le nuove tradizioni, il nostro essere occidentali, il nostro essere Ticinesi. Bisogna puntare sull’integrazione fondata sui nostri valori e non su un appiattimento cieco e dannoso.

La minaccia è costante e insidiosissima, perché la violenza si accende in singoli individui o piccoli gruppi che si radicalizzano velocemente e passano all’azione con strumenti rudimentali. In Svizzera si sta mettendo in atto una strategia per contrastare questo processo di radicalizzazione, per evitare che potenziali cellule isolate si tramutino in fabbriche di morte. Occorre muoversi con agilità ed efficacia su più binari: prevenzione, sorveglianza, dispositivi di sicurezza, affinamento degli strumenti legislativi, rafforzamento concreto delle forze dell’ordine. Come Direttore del Dipartimento delle istituzioni vivo da vicino gli sforzi che si stanno dispiegando e che sostengo, molti dei quali sono impercettibili per la cittadinanza, ma capillari e a corrente continua.

Ma sono anche un libero cittadino. E soprattutto, un cittadino che non smette un momento di indignarsi per queste morti assurde e di impegnarsi nella difesa dei nostri valori, ovunque. Uguale se a Parigi, Manchester oppure a Berlino. Non possiamo cedere a una progressiva indifferenza, perché la nostra normalità è fatta sì di preoccupazioni quotidiane, ma non di scenari così sanguinari e ignobili. La cultura del terrore non può insinuarsi, perché altrimenti scenderemmo a compromessi con il male. Dobbiamo continuare a rialzarci e a lottare.

Non dobbiamo essere timidi. A sinistra si relativizza sempre, si richiamano le solite colpe coloniali, si tollerano flussi migratori incontrollati “perché da sempre l’uomo si muove”. Senza bisogno di chiuderci in un bunker, dobbiamo continuare a lottare per la nostra libertà e per la nostra sicurezza, con tutte le misure necessarie, togliendoci i guanti del politicamente corretto. La fede musulmana radicalizzata è un problema serissimo, non solo simbolicamente. Una piaga che non si riarginerà mai con il ritornello dei pretesti legati alle “difficoltà socioeconomiche”, o nascondendoci dietro ad alibi. I nostri valori prima di tutto!

Ancora una volta, stringiamoci attorno a una comunità che ha perso delle vite e al dolore di chi non vedrà più un proprio amico e un proprio caro. E stringiamoci nella lotta per una società giusta, libera e sicura, senza se e senza ma. Ma soprattutto senza alibi. E senza giustificare i lupi travestiti da agnelli, continuiamo a lottare per la nostra Libertà e la nostra Sicurezza.

Norman Gobbi,
Consigliere di Stato e Direttore del Dipartimento delle istituzioni