I Ticinesi e la Lega salvarono la Svizzera

I Ticinesi e la Lega salvarono la Svizzera

A 25 anni dal NO allo Spazio economico europeo

L’allora Consigliere federale PLR vodese Jean-Pascal Delamuraz definì la domenica 6 dicembre 1992 una “domenica nera per la Svizzera”. Un giudizio arrogante nei confronti del Popolo elvetico che – in quel memorabile momento storico – decise di salvaguardare la Svizzera e la sua indipendenza politica dalla fagocitante eurofrenesia che aveva pervaso i maggiori partiti storici svizzeri e l’intero Consiglio federale. Ad un quarto di secolo da quello storico giorno, val la pena ripercorrere un po’ di storia recente della Confederazione e del nostro Cantone.

L’inizio degli Anni Novanta corrisponde al momento storico della caduta del Muro di Berlino e quindi la fine dell’Unione sovietica. In parallelo all’implosione dell’impero comunista stava crescendo il Leviatano europeo che – sostenuto dagli euroturbo Mitterand e Kohl – iniziava a gettare la basi per quella che è l’odierna Unione europea, rigida e incapace di gestire le diversità dalla Lapponia al Mediterraneo.

Tra euroturbo e nazionalconservatori

Gli euroturbo svizzeri, rappresentati dai partiti storici PLR, PPD e PS, in quel periodo portarono il Consiglio federale ad inoltrare la richiesta d’adesione alla precorritrice dell’UE – la Comunità economica europea CEE – e far avallare dall’Assemblea federale l’adesione allo Spazio economico europeo SEE, con il CF socialista René Felber quale capofila. In parallelo all’eurofilia dilagante di parte del mondo politico svizzero, nasceva in ampie fette della popolazione svizzera la voglia di contrapporsi a questi moti demolenti del principio di sovranità; lo spirito nazional-conservatore trovò terreno fertile e vide la nascita – su spinta di Christoph Blocher e altri politici liberal-conservatori – l’Associazione per la Svizzera neutrale e indipendente “ASNI”, così come l’assunzione di un ruolo politico in questo spirito dell’UDC zurighese e della Lega dei Ticinesi a Sud delle Alpi.

Il voto del 6 dicembre 1992

Dopo l’avallo del parlamento federale nell’ottobre 1992, i mesi di campagna sul contrastato decreto d’adesione allo SEE furono infuocati. Dopo molti anni di calma piatta, la politica elvetica trovava un tema che scaldasse gli animi di cittadine e cittadini, con posizioni tanto marcate quanto in contrasto tra di loro.

Se a nord del Gottardo Christoph Blocher fu la figura di spicco sul fronte contrario, in Ticino Giuliano Bignasca e Flavio Maspoli assunsero un ruolo decisivo; Nano in particolar modo in Ticino, mentre Flavio funse da megafono – grazie alle sue doti dialettiche e capacità linguistiche – in tutta la Svizzera di quel mal di pancia dei nazional-conservatori nei confronti delle scellerate scelte politiche dei partiti storici. Memorabili i dibattiti di Flavio Maspoli nelle fumose sale conferenze o sulle reti radio-televisive nelle tre lingue nazionali. In particolare ricordo una sala gremitissima a Lavorgo, dove Flavio battagliò con il socialista Werner Carobbio; durò alcune ore con un confronto fermo e duro, con molti interventi da parte dei presenti in sala, che palesavano quanto il malessere nazional-conservatore fosse presente anche nelle nostre Valli.

I Ticinesi e la Lega difesero la Svizzera

L’attesa era grande, come la partecipazione al voto, in Svizzera come in Ticino con oltre il 3 elettori su 4 che si recarono alle urne. L’edizione del “Mattino della domenica” del 6 dicembre 1992 dava per sicuro il NO delle elettrici e degli elettori Ticinesi. E così fu. Grazie al grande lavoro sul terreno della Lega dei Ticinesi e dei suoi fondatori, il NO in Ticino prevalse con il 61.5% e 85’582 voti contro i 53’488 di sì. Insomma, il movimento politico nato appena 22 mesi prima – la Lega dei Ticinesi – vinse un voto storico per il Ticino e per il Paese, grazie al fatto di aver saputo interpretare i sentimenti della gente in materia di politica estera. Il voto ticinese sorprese i commentatori nazionali, in quanto fu l’unico Cantone latino a votare contro in quello spaccato politico che venne definito “Röstigraben”, e ai fini del conteggio dei voti per l’opposizione popolare i voti contrari provenienti dal Ticino furono decisivi al NO svizzero. Possiamo quindi affermare che i Ticinesi e la Lega, quella domenica di 25 anni fa, decisero il futuro in libertà e indipendenza della nostra amata Svizzera.

Norman Gobbi

«Wir sind nicht bereit, Tausende Flüchtlinge aufzunehmen»

«Wir sind nicht bereit, Tausende Flüchtlinge aufzunehmen»

Da SRF.CH l Österreich will seine Südgrenze besser kontrollieren. Die Massnahme könnte die Flüchtlingsroute in neue Bahnen lenken – etwa über Italien in die Schweiz. Der Tessiner Sicherheitsdirektor Norman Gobbi fordert eine politische Reaktion. Norman Gobbi warnt: Die Flüchtlinge könnten neue Wege gehen – und die Schweiz müsse sich wappnen. KEYSTONE

SRF News: Wäre das Tessin auf eine mögliche Verlagerung der Flüchtlingsroute vorbereitet?

 

Norman Gobbi: Wir sind vorbereitet. Die Pläne stehen, damit wir eine ausserordentliche Lage bewältigen könnten. Wir könnten damit umgehen, wenn mehrere Hundert Flüchtlinge an der Grenze in Chiasso ankommen. Wir haben aber auch Probleme aufgezeigt, die der Bund lösen muss. Denn nachdem wir die Flüchtlinge kontrolliert haben, müssen sie an die anderen Kantone verteilt werden. Und wir hätten etwa auch ein Transportproblem; denn die SBB kann nicht alle Menschen aufnehmen. Darum haben wir dem Bund eine Liste mit Forderungen unterbreitet.

Was fordern Sie konkret?

Sicher auch, dass politisch ohne Tabus über diese Themen diskutiert wird. Wenn alle Staaten um uns herum Massnahmen treffen, fliesst der Flüchtlingsstrom durch die Schweiz und den Kanton Tessin. Das ist meine Befürchtung. Bislang hat nur Italien keine Massnahmen getroffen, es bleibt das einzige offene Tor zwischen dem Mittelmeer und Europa. Wir sind nicht bereit, pro Tag oder monatlich Tausende aufzunehmen. Dann haben wir zunächst ein Problem im Tessin, und dann im Rest der Schweiz.

Sie fordern also systematische Kontrollen an der schweizerisch-italienischen Grenze?

Sicher müssen wir Massnahmen treffen, die es heute nur zum Teil gibt. Wir üben bereits Druck aus, haben mit den italienischen Behörden Massnahmen getroffen, um die Rückübernahme sicherzustellen. Es muss aber auch auf Bundesebene etwas getan werden. Heute mag die Ost- und Nordwestschweiz betroffen sein. In ein paar Monaten wird es sicher die Südschweiz sein. Normalerweise ist die Mittelmeer-Route zwischen April und Oktober offen – und schon im letzten Jahr haben wir die Erfahrung einer sehr schnellen Steigerung der Flüchtlingszahlen an der Südgrenze gemacht.

« Es darf keine politischen Tabus geben. »

Schon oft wurde gewarnt, die Zahl der Flüchtlinge könnte stark ansteigen. Passiert ist dann jeweils nicht ganz so viel. Sollte man nicht erst einmal abwarten, was effektiv passiert, bevor man Massnahmen ergreift?

Wir müssen die Massnahmen bereits planen, aber auch schon Ideen haben, wie man mit solch eine ausserordentliche Lage umgeht. Sonst nehmen wir unsere Aufgabe als Grenzkanton und ich als Sicherheitsdirektor nicht wahr.

Sie sagen, es brauche Massnahmen auf Bundesebene. Wo stehen Sie bei den Verhandlungen?

Wir haben allfällige Massnahmen diskutiert – ein bisschen. Denn es gibt auf Bundesebene politische Tabus, Höchstzahlen zu fixieren oder das Wort auch nur zu nennen. Wir müssen davon ausgehen, dass die Kantone nicht Tausende von Migranten aufnehmen können. Wir haben weder die Plätze noch die Ressourcen für die Betreuung. Zum Schluss müssen wir auch an die finanziellen Konsequenzen für Bund und Kantone denken.

« Wir müssen den Schwarzen Peter nicht von der EU übernehmen. »

Hat Ihnen Justizministerin Simonetta Sommaruga bereits konkrete Lösungen und Massnahmen in Aussicht gestellt?

Der Bund konzipiert eine Vorsorgeplanung zur Bewältigung der Krise. Das gilt aber nur für die Erstaufnahme. Die Verteilung und Unterbringung der Migranten in den Kantonen ist deren Sache. Aber wir haben in den Kantonen schon heute Mühe, diese Leute unterzubringen und anschliessend zu betreuen. Das Personal fehlt. Zum Schluss gibt es auch finanzielle Probleme: Zur Bewältigung der Migration müssen wir Millionen, wenn nicht sogar Milliarden zur Verfügung stellen. Wir müssen diese Gelder aus anderen Bereichen abziehen.

Heisst das nun, dass Sie vom Bund systematische Grenzkontrollen fordern und nur eine gewisse Anzahl Flüchtlinge über die Grenze gelassen wird?
Es ist klar: Wir haben Abkommen unterschrieben, zum Beispiel Dublin und Schengen. Wir wissen aber seit jeher, dass Italien diese zwei Abkommen nicht korrekt umsetzt – es registriert nicht alle Migranten, und diese deponieren auch nicht alle ihr Asylgesuch im ersten Dublin-Staat. Wir müssen den Schwarzen Peter nicht übernehmen.

Norman Gobbi: «Es braucht eine politische Diskussion ohne Tabus»

Trotzdem: Höchstzahlen sind aktuell ein Tabu. Sogar ihr Parteikollege von der SVP, Heinz Brand, sagt, dass Obergrenzen mit der Flüchtlingskonvention nicht vereinbar sind.

Eigentlich schon. Aber wenn es die anderen EU-Mitgliedstaaten machen, können wir es uns erlauben. Die Schweiz ist ein kleines Land. Und wenn die «Grande Nation» Frankreich nur 30’000 Migranten aufnehmen will – weniger als die Schweiz im letzten Jahr – zeigt das, dass die EU ein Problem hat. Eines, das sie nicht lösen will. Ich stehe nicht dafür ein, dass die Schweiz die Probleme der EU löst.

Das Gespräch führte Roger Aebli. srf/imhm; eglc

http://www.srf.ch/news/schweiz/wir-sind-nicht-bereit-tausende-fluechtlinge-aufzunehmen

http://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=2a1b5379-3934-4df9-9e2e-820495660938

Suisse: le Sénat rejette tout recours à des quotas annuels de travailleurs étrangers

Suisse: le Sénat rejette tout recours à des quotas annuels de travailleurs étrangers

Da menara.ma l Le Sénat suisse a rejeté, samedi, une initiative du canton de Tessin (sud-est) visant à instaurer des quotas annuels de travailleurs étrangers destinés à faire face aux conséquences de la libre-circulation.

Le gouvernement régional du Tessin avait demandé que l’accord sur les frontaliers entre la Suisse et l’Italie soit abrogé et la convention générale contre les doubles impositions renégociée. “Le marché du travail dans la région est particulièrement touché par la libre-circulation”, a reconnu le sénateur Karin Keller-Sutter, affirmant qu’en raison de la crise en Italie, le Tessin “est devenu un tampon social”. “Mais l’octroi d’un statut spécial au canton ou une clause de sauvegarde régionale pour les frontaliers n’est pas la solution”, a-t-il fait observer.

D’après le Conseil des Etats (sénat, ndlr), il n’est pas nécessaire d’abroger l’accord sur les frontaliers entre la Suisse et l’Italie, ni de renégocier la convention générale contre les doubles impositions. Dimanche dernier, le chef du gouvernement du Tessin, Norman Gobbi, n’a pas exclu une “fermeture temporaire” des frontières pour faire face à l’afflux de réfugiés en provenance de l’Italie.

“Si l’afflux de réfugiés continue, nous devons fermer temporairement la frontière. C’est la seule façon de faire pression sur les pays qui ne respectent pas leurs obligations”, a affirmé M. Gobbi dans des déclarations à la presse. Dans une prise de position relayée par l’agence ATS, le secrétariat d’Etat aux migrations a expliqué que les critères d’une réintroduction temporaire des contrôles à la frontière ne sont pas encore remplis. Il a rappelé que conformément aux accords de Schengen, cette décision ne peut être prise qu’en cas de “menace grave” pour l’ordre public ou la sécurité intérieure.

La Suisse fait face à un nouvel afflux de réfugiés et de requérants d’asile à sa frontière sud depuis le début de l’année en raison de conflits en Afrique et au Moyen Orient. De janvier à mai, près de 3.200 migrants clandestins ont été interpellés à la douane de Chiasso, soit près de la moitié de tous les cas recensés dans le pays helvétique.(MAP) .

http://www.menara.ma/fr/2015/06/27/1643736-suisse-le-s%C3%A9nat-rejette-tout-recours-%C3%A0-des-quotas-annuels-de-travailleurs-%C3%A9trangers.html

«Comme si Munich était près d’Athènes»

«Comme si Munich était près d’Athènes»

Da 24heures.ch l Norman Gobbi, président léghiste du Conseil d’Etat tessinois, répond à nos questions.

– On parle souvent du malaise tessinois. Mais aujourd’hui on a l’impression que votre canton est sur le point de divorcer du reste de la Suisse…

Cette question traîne depuis la naissance du canton. Au début du XXe siècle, nos revendications concernaient les tarifs des chemins de fer. Puis il y a eu la question de l’identité linguistique. Aujourd’hui, nos revendications concernent les relations avec la frontière. Nous sommes la seule entité territoriale de la Suisse entourée d’un pays en profonde crise économique. C’est comme si Munich était à côté d’Athènes! En plus, les relations bilatérales avec l’Italie sont compliquées. Certains projets communs sont arrivés à terme côté suisse, mais ne sont pas achevés côté italien, notamment dans le domaine ferroviaire. Au niveau sécuritaire, la présence d’organisations criminelles, en particulier calabraises, pose des problèmes. Tous ces éléments ne donnent pas confiance dans les relations bilatérales, à la différence des autres parties de la Suisse où en fin de compte les relations bilatérales sont positives.

– Qu’attendez-vous de Berne?

La Berne fédérale est très loin de ces problèmes-là. Il n’y a pas de Tessinois au Conseil fédéral, pas de sensibilité accrue pour cette partie du pays, l’idée est que ce sont toujours les Tessinois qui se plaignent. Cette façon de faire paternaliste se perpétue. Mais il est important de comprendre que cette partie du pays est capable de faire beaucoup pour la Suisse. Au niveau migratoire, c’est particulièrement vrai: si on arrête les illégaux, les passeurs, ici au Tessin, cela sert tout le pays.

– Mais, concrètement, quelles mesures exigez-vous de Berne?

Parfois la Berne fédérale dit qu’elle nous comprend, mais en fait elle ne saisit pas les problèmes. Un exemple: nous sommes considérés au titre de la péréquation financière comme un canton riche en ressources, tandis que la même Berne fédérale estime que le Tessin est le territoire qui a le plus de problèmes avec la libre circulation et le dumping salarial. C’est contradictoire. On ne peut pas être un canton fort et dans le même temps un canton qui a tant de problèmes.

– Une clause de sauvegarde régionale serait utile?

Oui, évidemment. Je parle beaucoup avec mes collègues Broulis et Longchamp. D’autres parties du pays ont un bilan positif par rapport aux frontaliers. La réalité tessinoise est différente.

http://www.24heures.ch/suisse/malaise-frontalier-pousse-tessin-divorce/story/15605323

Migranti: il Ticino ha prontamente reagito

Migranti: il Ticino ha prontamente reagito

Il nostro Cantone ha introdotto misure efficaci per gestire la situazione d’emergenza. Di fronte alla preoccupante passività dell’Europa nella gestione dell’emergenza migranti, che ha evidenziato tutti i limiti dell’Unione, il Ticino ha reagito in maniera rapida ed efficace, introducendo delle misure volte a salvaguardare la sicurezza e l’ordine pubblico sul nostro territorio.

Nello scorso fine settimana (13-14 giugno), ben 324 persone, per la maggior parte provenienti dall’Eritrea, sono state registrate a Chiasso. Più del doppio rispetto all’ultima settimana di maggio, che costituiva già un record! Queste persone giungono alla nostra frontiera per passare la notte durante il week-end senza essere registrate, in barba agli Accordi di Dublino, dallo Stato italiano, che dovrebbe occuparsi di controllare gli arrivi nel continente. Un’immigrazione quindi fuori controllo, che dimostra come l’Unione europea abbia, anche in questo ambito, fallito su tutta la linea. L’immagine dei migranti fermi a Ventimiglia è in questo senso eloquente: il triste epilogo del tanto osannato Accordo di Schengen, che viene addirittura violato dai Paesi fondatori dell’Unione!

In questo contesto caotico, in cui il Ticino risultava in pratica essere l’unica porta aperta verso il nord dell’Europa, con il mio Dipartimento ho agito con fermezza, implementando le misure che ritenevo necessarie per tutelare la sicurezza del Ticino e dei Ticinesi. A livello cantonale, abbiamo prontamente attivato una cellula per gestire l’emergenza immigrati, composta dai rappresentanti della Polizia cantonale, del Centro di Cooperazione Doganale e di Polizia di Chiasso, della Sezione del militare e della protezione della popolazione, dell’Ufficio del Medico cantonale, della Federazione Cantonale Ticinese Servizi Autoambulanze, del Corpo delle Guardie di Confine regione IV e della segreteria di Stato della migrazione (Centro di registrazione di Chiasso). L’attivazione della cellula ha consentito di pianificare un dispositivo di controllo maggiormente incisivo alla nostra frontiera, basato sull’aumento della presenza sul territorio e dei pattugliamenti. Parallelamente, ho richiesto a Berna il sostegno immediato delle Guardie di confine a partecipare a questa operazione: sostegno che fortunatamente è giunto tempestivamente, a dimostrazione del fatto che solo quando la problematica tocca tutta la Svizzera – i centri dei Cantoni sono tutti pieni! – e non solo il Ticino oppure Ginevra, qualcosa si muove (vedi iniziative ticinesi bocciate in settimana dal Consiglio degli Stati).

Il dispositivo messo in atto permetterà di salvaguardare la sicurezza del nostro Cantone, visto che, tra i tanti migranti che giungono in condizioni disperate alla nostra frontiera, vi potrebbero essere anche dei criminali o addirittura dei terroristi, pronti a sfruttare questa situazione d’emergenza per entrare nel nostro Paese. Non dobbiamo quindi abbassare la guardia! In settimana le Guardie di confine hanno bloccato un cittadino bosniaco in fuga e ricercato per omicidio, mentre un cittadino rumeno è stato fermato sul treno armato di pistola e con il colpo in canna. Fatti gravi, che ci devono rendere attenti sull’importanza della lotta al crimine transfrontaliero. La sicurezza dei Ticinesi viene prima di tutto e, come Direttore del Dipartimento delle istituzioni, continuerò a portare avanti le misure tese a garantire la sicurezza sul nostro territorio, che non deve assolutamente diventare la “valvola di sfogo” dei problemi e dei fallimenti dell’Unione Europea!

NORMAN GOBBI

Swiss considers temporary closure of all borders amidst immigrant floods

Swiss considers temporary closure of all borders amidst immigrant floods

Da europeanguardian.com l Amidst uncontrolled stream of mostly illegal immigrants to Switzerland from Italy, Swiss politicians are discussing temporary closure of all Swiss borders. Switzerland would be second country after Austria, which effectively denied entrance to asylum seeking refugees a week ago.

French police already control their closed borders with batons and Austria stopped processing of asylum requests. Only Switzerland is, until now, still open to flows of immigrants. No wonder, that it serves as backup route for asylum tourists to reach their destination countries, often France, the UK, Germany, or Scandinavian countries.

But that will change soon, as Swiss politicians are openly discussing temporary closure of Switzerland’s borders. This would effectively stop the current, uncontrolled flow of immigrants.

“The number of asylum seekers and illegal immigrants, which enter Switzerland from Italy, is currently twice as high as compared to last year”, canton Ticino’s (southern Switzerland) military director Norman Gobbi explains.

And the Secretary of State for Migration expects the numbers of asylum tourists to further increase.

Gobbis colleague, Lorenzo Quadri, also supports the demand for temporary closure of Swiss borders. He reports of high tensions at the southern Swiss borders due to the heavy immigrant flows.

Up to 70 persons are stopped daily on grounds of illegal trespassing through Switzerland and illegal stay. About 85 % of them then demand asylum.

Most asylum seekers come from Somalia, Gambia, Nigeria, Eritrea, Senegal, and Kosovo, which only to a certain extent, if at all, suffer from wars.

According to Swiss border control statistics, nearly none of the refugees are from Syria. This is in contrast to the mainstream media purported picture of traumatized, Syrian war refugees being the largest part of mediterranean refugees.

Asylum request rates from Gambian’s and Nigerian’s, on the other hand, are relatively high and are declined on a regular basis. Because for these countries, other than economical reasons, there is no necessity to flee from them.

Despite being taunted by high ranking EU politicians, Hungarians president Viktor Orban foresaw and publicly warned about these events. Quadri demanded to re-erect fences at Swiss borders, even it were only symbolic fences by means of increased border patrols. This is exactly, what Orban did for Hungary in order to control the masses of mostly illegal immigrants to the EU.

Politician Hans Fehr of the SVP-Nationalrat stated that, “we need systematic border controls”. He implies, that the army should support border control police.

Amidst the discussions of closed borders, it is evident that core European agreements like the Schengen agreement and the Dublin III regulation lose its meaning. The Schengen open border agreement, intended as a way to harmonize and ease inner European travels, was never meant to be freeway ticket for asylum tourists. The utter breaking of the Dublin III regulation by Italy and Greece, which should stop immigrant waves at the outer European borders, laid ground for erosion of the Schengen agreement.

But neither Italy nor Greece are to blame. It is the high ranking EU politicians failure to professionally cope with that situation, which brought Italy and Greece to its knees. Being in a severe financial crisis, both countries are more concerned with sustaining their own people and ensuring sufficient food supplies to its impoverished masses with youth unemployment rates of up to 64 % in May 2013.

The question remains, whether the European dreams is shattered by simple incompetence of European and left-wing politicians to properly address the situation.

Or whether the current situation was planned in order to create a factual situation, where Europeans do not dare to question their ever increasing replacement by uneducated, integration unwilling soldiers of fortune from Eritrea, Somalia, Morocco, and Gambia.

In this last case, one might get the impression that the sheer amount of immigrant force surprised our political leaders and the replacement is far too quick now.

All over Europe people wake up and sovereign nations close their borders and re-install a sense of national awareness. So it might be as well, that the European people’s nightmare – the European Union with its undemocratic leaders – might be on the brink of collapse.

What could remain, are strong European nations, without the undemocratic leadership of self elected, democracy defying autocrats like Juncker and the European commission.

http://www.europeanguardian.com/81-uncategorised/immigration/394-swiss-considers-temporary-closure-of-all-borders-amidst-immigrant-floods

Sveitsiläiskantoni uhkaa sulkea rajansa – syynä siirtolaiset

Sveitsiläiskantoni uhkaa sulkea rajansa – syynä siirtolaiset

Da verkkouutiset.fi l Ticinon paikallishallinnon johtaja Norman Gobbi toteaa sveitsiläisen NZZ am Sonntagin haastattelussa, että raja on suljettava, mikäli siirtolaisten virta Italiasta jatkuu.

”Tämä on ainoa tapa, jolla Sveitsi voi painostaa toisia maita noudattamaan velvoitteitaan”, Gobbi sanoo.

Gobbin mukaan Italiasta Sveitsiin tulevien turvapaikanhakijoiden ja laittomien maahanmuuttajien määrä on kaksinkertaistunut viime vuodesta. Yhtenä syynä pidetään sitä, että Ranska on alkanut suhtautua aiempaa tiukemmin Italiasta sinne pyrkiviin siirtolaisiin, eikä maahan ole enää yhtä helppo päästä kuin ennen.

Sveitsi on pidättänyt tämän vuoden aikana noin 3 000 maahan pyrkinyttä siirtolaista. Virallisten arvioiden mukaan ainakin 30 000 ihmistä tulee hakemaan turvapaikkaa Sveitsistä vuoden loppuun mennessä. Luku on korkein yli 15 vuoteen. Suurin osa siirtolaisista pyrkii Sveitsiin junalla Italiasta.

Norman Gobbin mukaan Italia ei noudata EU-oikeudellisia velvoitteitaan.

Asiasta uutisoivan Newsweekin mukaan kuumenevien tunteiden ytimessä on Dublinin asetus, jolla säännellään turvapaikan hakemiseen EU:ssa sovellettavia sääntöjä.

Asetuksen mukaan siirtolaisen tulisi hakea turvapaikkaa siinä EU-maassa, johon hän saapuu ensimmäisenä. Monet pyrkivät kuitenkin Etelä-Euroopan heikon sosiaaliturvan maista kohti paremman sosiaaliturvan Keski- ja Pohjois-Eurooppaa. Tämä on lisännyt EU-maiden välejä hiertävää muuttoliikennettä.

”Dublinin sääntöjä on kunnioitettava”, Ranskan sisäministeri Bernard Cazeneuve totesi kuun alussa.

”Kun Italiasta tulleet ja siellä rekisteröityneet siirtolaiset saapuvat Ranskaan, on sovellettava EU-lakia. Tämä tarkoittaa, että heidät on palautettava Italiaan”, Cazeneuve totesi.

http://www.verkkouutiset.fi/ulkomaat/sveitsin_kantoni_raja_kiinni_siirtolaiset-37813

Switzerland threatens to close Italian border to migrants

Switzerland threatens to close Italian border to migrants

Da Newsweek.com l The head of the cantonal government of Ticino in Switzerland has threatened to close its border with Italy to migrants, accusing Italy of not honouring it EU obligations and describing Ticino as fast becoming “the southern border of Germany”.

Norman Gobbi, the Ticino government’s president told Swiss national newspaper NZZ am Sonntag: “If the influx of refugees from Italy continues, we will have to temporarily close the border. It’s the only way for Switzerland to put pressure on other countries that do not respect their obligations,” he said.

According to Gobbi, the number of asylum seekers and illegal immigrants crossing into Switzerland over the Italian border has doubled from last year. The huge increase is due in part to France’s decision to enforce tighter controls on migrants on its border with Italy.

The Schengen Treaty, of which France and Switzerland are both member states, technically gives migrants passport-free travel around continental Europe.

Clashes erupted last week on the French-Italian border when Italian police were ordered to round up the migrants and refugees who had been sleeping rough on the frontier for days, hoping to continue their journeys into northern Europe.

Yet Italy bore the brunt of Gobbi’s criticism, who accused it of failing to honour the terms of the Dublin Regulation, which stipulates that the country in the European Union where an asylum seeker first arrives is the country responsible for dealing with that migrant’s asylum claim.

France also continues to insist that the migrants are Italy’s responsibility under the Dublin Regulation. “The Dublin rules must be respected,” Bernard Cazeneuve, the French interior minister, said earlier this month. “When migrants arrive in France that have been through Italy and registered there, European law applies and that means they must be returned to Italy.”

So far in 2015, Switzerland has reportedly detained more than 3,000 people, most of whom try to enter the country from Italy by train. Official estimates suggest that more than 30,000 people will apply for asylum in Switzerland by the end of the year – the highest number since 1999. Most of them come from the African countries of Eritrea, Somalia, Gambia, Nigeria and Senegal, as well as Kosovo.

Since the beginning of the year, more than 50,000 refugees have arrived in Italy after crossing the Mediterranean in precariously fragile boats.

Yesterday, Italy’s prime minister Matteo Renzi and French president Francois Hollande played down tensions between the two counties over the migrant crisis, with Renzi comparing the two leaders to an engaged couple.

“I don’t think there are tensions between us… sometimes ministers can let themselves go with statements, it’s like engaged couples who have been together a long time,” he said during a press conference in Milan.

http://europe.newsweek.com/switzerland-threatens-closing-italian-border-migrants-329099

«Lage ist äusserst angespannt»

«Lage ist äusserst angespannt»

Da Schweiz am Sonntag l Wie ist die aktuelle Lage an der Südgrenze? Norman Gobbi: Sie ist äusserst angespannt. Diese Woche trafen täglich 60 bis 70 Personen in Chiasso ein, am Wochenende waren es sogar fast 350. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem vergangenen Monat, als wir täglich 40 Migranten zählten.

Was sind das für Flüchtlinge? Die allermeisten sind Eritreer. Das hat womöglich auch damit zu tun, dass es deutliche Hinweise gibt, dass die Migration aus Eritrea vom dortigen Regime begünstigt wird: Man schickt die Leute in die Schweiz und zwingt sie dann, Geld nach Eritrea zu überweisen. So kommt das Regime an Devisen.

Haben Sie dafür Belege? Es sind Indizien, Informationen aus Gesprächen, die wir haben. Beim Bund interessierte man sich dafür bisher wenig, aber es wäre wichtig, dass die Bundesanwaltschaft das jetzt untersucht. Uns fällt einfach auf, dass derzeit fast nur Eritreer kommen – und aus Syrien nur noch wenige Flüchtlinge. Der grösste Teil der Syrer bleibt in Flüchtlingslagern in der Region.

Mit wie vielen Migranten rechnen Sie dieses Jahr? Bis die Hälfte aller Asylbewerber erreicht die Schweiz über das Tessin. Rechnet man die bisherigen Ankunftszahlen in Chiasso hoch, könnten es dieses Jahr allein bei uns gegen 25 000 Personen werden.

Frankreich hat die Grenze zu Italien in Ventimiglia geschlossen, Österreich einen Asylstopp verhängt – was heisst das für die Schweizer Südgrenze? Wenn das Tessin zum einzigen offenen Tor in der Nähe von Mailand wird, ist klar, dass der Druck auf die Schweiz deutlich zunehmen wird. Das bedeutet nicht nur ein humanitäres, sondern auch ein finanzielles Problem. Wir erledigen die Arbeit für Italien und die EU, vor allem bei der Identifizierung der Migranten. Wie wichtig Chiasso als Grenzübergang inzwischen ist, beweist der Umstand, dass die deutsche Bundespolizei dort einen Verbindungsoffizier eingesetzt hat. Das Tessin ist im Asylbereich faktisch die Südgrenze Deutschlands.

Wie gründlich sind Ihre Kontrollen noch? Bisher wird unterschätzt, dass unter den Neuankömmlingen nicht nur Personen mit politischer und wirtschaftlicher Motivation sind, sondern auch solche, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten. Die kantonalen Justizdirektoren werden deshalb beim Bund auf verstärkte Sicherheitskontrollen für diese Personen drängen, um zu prüfen, ob sie in Kriegsgebieten tätig waren. Dazu zählt auch Libyen, das inzwischen ein vom «Islamischen Staat» infiziertes Land ist.

Was erwarten Sie von Bern? Wir müssen ein Zeichen setzen und illegale Einwanderer an der Südgrenze stoppen und zurückweisen. Dafür brauchen wir vom Bund mehr Grenzwächter. Das haben wir nun gegenüber Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf deutlich gemacht.

Pagina PDF: 2015-06-21-Norman-Gobbi

VON OTHMAR VON MATT UND ALAN CASSIDY

I singoli Stati fanno i loro interessi

I singoli Stati fanno i loro interessi

Dal Mattino della domenica l L’Unione Europea si sfalda di fronte ai flussi migratori. L’Unione Europea sta dimostrando tutta la sua mancanza di compattezza e solidarietà tra i singoli stati proprio nel momento in cui la crisi dei flussi mi­gratori sta raggiungendo il suo apice. L’Italia, già alle prese con una deva­stante crisi economica che sta ta­gliando le gambe a milioni di persone, viene lasciata completamente sola di fronte agli sbarchi e alle migliaia di persone approdate sulle coste del vec chio continente.

Il sistema delle quote e l’inganno

I vertici di Bruxelles hanno sbandierato ai quattro venti la volontà di ripartire il numero di migranti tra i vari paesi dell’Unione sulla base di alcuni fattori come il PIL, il numero di abitanti e il numero di disoccupati, ma dalle pro­messe si è passati ad un inganno gene­ralizzato nei confronti dei due paesi che per primi sono colpiti dalla nuova “invasione”: Italia e Grecia. La Francia non ha esitato a bloccare del tutto il confine con l’Italia pattugliando i vali­chi con guardie armate e pronte a spa­rare. Negli ultimi giorni sembra addirittura che la Francia stia approfit­tando della situazione per scaricare sul bel paese migranti che nulla hanno a che vedere con la situazione di crisi nel Mediterraneo.

Il rifiuto generalizzato nell’Europa dell’est

I paesi dell’Europa centro orientale, più conservatori di quelli occidentali e con un economia più fragile rifiutano senza troppi complimenti le quote im­poste da Bruxelles. I problemi riscon­trati ad esempio in Francia o Gran Bretagna, con ampie fette della popo­lazione immigrata che non cerca nem­meno di integrarsi, rilanciando così il discorso sulla falsità della società mul­ticulturale, non vuole essere riprodotto in Polonia od Ungheria e Budapest ha ordinato la costruzione di muro al con­fine con la Serbia per cercare di bloc­care le entrate illegali nel paese. Naturalmente Bruxelles ha bacchettato il piano, ma la risposta di Viktor Orban, Primo Ministro del paese, non lascia dubbi sulle intenzioni: “Ci sono altri muri in Europa per arginare le en­trate. Noi continuiamo col nostro pro­getto”. Naturalmente la popolazione magiara ha accolto con entusiasmo la volontà di portare a termine il progetto e la determinazione del suo Primo Mi­nistro nell’affrontare quella che sembra sempre di più una “disunione euro­pea”.

La barca è piena

Se i politici ben pensanti credono di poter continuare sulla strada imposta dall’Unione Europea, l’errore che stanno commettendo è sotto gli occhi di tutti. In questi mesi Bruxelles ha dimostrato di non avere nessuna coe­sione in materia di politica interna ed estera. Chi dunque vorrebbe vera­mente fare parte di questo disastro continentale sull’orlo del collasso? A Milano sono stati registrati CENTI­NAIA DI CASI DI SCABBIA, per non citare tubercolosi, epatite e altre malattie infettive che i migranti por­tano con sé in Europa, dato che non esiste nessuna forma di controllo sa­nitario una volta arrivati in Italia o Grecia. Addirittura a Chiasso le Guardie di Confine hanno confer­mato la presenza di alcuni casi della malattia della pelle.

La Svizzera e il caso Ticino

La situazione tra il Ticino e Berna as­somiglia sotto a certi aspetti a quella tra Bruxelles e le nazioni dell’Europa mediterranea: Bellinzona ha chiesto di poter gestire il numero di migranti in modo autonomo e la sospensione della libera circolazione, ma le auto­rità federali hanno gridato “No!”, un po’ come Bruxelles si comporta con i paesi dell’Europa mediterranea. Il Consigliere di Stato Norman Gobbi ha messo in campo tutto il suo peso politico, affermando che bisognerà in­tensificare i controlli con il presidio costante dei valichi di confine. Gobbi si è addirittura spinto oltre affermando “Dobbiamo porci delle domande di fondo e chiederci se in futuro saremo ancora in grado di gestire un flusso così importante di migranti o se non sarà il caso di rimandarli sui loro passi, affinché aprano una procedura per la richiesta d’asilo in Italia da dove arrivano.”

GL